...ein Film, der die Herzen aller Anhänger analoger Fotografie höher schlagen lassen sollte. Er profitiert ein wenig von der Kinofilmindustrie, da hier noch heute an der Weiterentwicklung und Optimierung von Emulsionen gearbeitet wird.
Er zeichnet sich durch satte Farben (diese sind frisch, extrem fein differenziert und wirken dennoch sehr natürlich), sowie hohe Scaneigenschaften aus. Farbnegativfilme - obwohl theoretisch eigentlich deutlich feinkörniger als Diafilme - wirken beim Scannen mit den gängigen Diascannern mit unter recht körnig. Nicht so der Ektar 100: Er liefert Ergebnisse, die sogar noch deutlich feinkörniger erscheinen als das, was sich mit den gleichfals sehr feinkörnigen 160-ASA-Portras erzielen lässt, ...immer voraus gesetzt, es wurde mit guten Objektiven gearbeitet. Selbst der Belichtungsspielraum des Ektar 100 ist, wie typisch für die meisten Farbnegativfilme, recht groß. Unter- und Überbelichtungen um eine Blendenstufe verkraftet der Film ohne Qualitätsverluste. Einzige Einschränkung: Der hohe Preis (ca. 5 Euro)!

oben: Blick auf den Jentower bei Nacht, aufgenommen auf einem KODAK EKTAR 100 Professional Farbfilm
weitere Beispielbilder : Paradiesbahnhof, und Jentower (Achtung: Bild für die Darstellung im www heruntergerechnet)